Strafverteidiger in Wiesbaden

RECHTSANWALT FÜR INSOLVENZSTRAFRECHT IN WIESBADEN

Nach Mitteilungen des Statistischen Bundesamtes melden bei deutschen Amtsgerichten seit  Jahren monatlich zwischen 1.500 und 2.000 Unternehmen Insolvenz an. Die Staatsanwaltschaften werden hierüber von den Insolvenzgerichten gemäß den „Anordnungen über Mitteilungen in Zivilsachen“ (MIZI) informiert.

In aller Regel führt somit ein Insolvenzverfahren auch zur Einleitung eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens, im Rahmen dessen überprüft wird, ob sich Geschäftsführung oder auch Gesellschafter strafrechtlich zu verantworten haben.

Neben den „klassischen“ Insolvenzdelikten wie

  • Bankrott, §§ 283, 283 a StGB
  • Verletzung der Buchführungspflicht, § 283 b StGB
  • Gläubigerbegünstigung, § 283 c StGB
  • Schuldnerbegünstigung, § 283 d StGB

kommt dabei in der Praxis insbesondere den Straftatbeständen

  • Insolvenzverschleppung, § 15a IV InsO
  • Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt/Sozialversicherungsbeiträgen, § 266 a StGB
  • Betrug, § 263 StGB
  • Untreue, § 266 StGB
  • Steuerhinterziehung, § 370 AO

erhebliche praktische Bedeutung zu.

Die Verteidigung in solchen Verfahren erfordert nicht nur Kenntnisse des materiellen Strafrechts sondern auch anderer Rechtsgebiete wie dem Insolvenz-, Steuer- oder auch Sozialversicherungsrecht.
Im Rahmen dieser Verfahren wird dabei vielfach deutlich, dass schlichte Unkenntnis von Rechtspflichten und das (zu lange) Festhalten an der Hoffnung auf „bessere Zeiten“ dazu geführt haben, dass das strafrechtliche Risiko aber insbesondere auch das Risiko einer persönlichen zivilrechtlichen Haftung nicht genügend beachtet wurden. In Fällen der Unternehmenskrise kommt daher dem Gesichtspunkt der präventiven Beratung ganz erhebliche Bedeutung zu.

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