Vom Rechtsanwalt
zum Coach

Harald Roos

Die Gewissheit etwas so zu lieben, hast du nur einmal in deinem Leben (nach: Die Brücken am Fluß)

Als Ironman-Triathlet, Marathonläufer, Langstreckenschwimmer (10 km) weiß ich, ebenso wie als Leukämie- und Transplantationspatient oder Begleiter unfassbar dramatischer Krankheits- und Todesfälle in meinem unmittelbaren persönlichen Umfeld, was es bedeutet Durchhaltevermögen zu besitzen und bin vertraut mit dem Umgang mit Extremsituationen aller Art.

Aus Angst vor Veränderung und fehlender Entscheidungskraft bin ich lange Zeit oft nur meinem Hirn und nicht genug meinem Herz gefolgt. Erst als ich angefangen habe, mir die richtigen Fragen zu stellen, konnte ich beides miteinander verbinden und Erfüllung finden.

Auf diesem Weg habe ich privat und beruflich Unterstützung von Menschen und Lehrern erfahren, denen ich zutiefst dankbar bin.

Für einen Coach wie mich heute, der lösungsorientiert in Zusammenhängen denkt und dabei einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, hätte ich viel Geld ausgegeben.

Man muss das Leben leben, solange man es hat.
Nicht gelebtes Leben, nicht gelebte Liebe bringt einem niemand zurück.

Den ernsten Seiten des Lebens begegne ich heute aus der Perspektive heiterer Gelassenheit.

Rechtsanwalt – Beruf

Sie können doch nicht wirklich aufhören?
Sie sind doch so ein guter Strafverteidiger!

Beruflich habe ich in den mehr als 23 Jahren meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt und Strafverteidiger mehrere tausend Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven in Krisen- und Belastungssituationen aller Art erlebt und begleitet.

Dabei habe ich gelernt und verinnerlicht gleichzeitig analytisch und in Zusammenhängen zu denken.

Menschliches Verhalten und menschliche Probleme haben niemals nur eine Ursache sondern sind immer das Produkt einer Kombination aus Persönlichkeitsmerkmalen, Motivbündeln und Erfahrungen, die im Wesentlichen unbewusst unser Verhalten steuern.


Coach – Berufung

Wenn ich schon sehr gut war in etwas wofür ich nie innerlich gebrannt habe, warum soll ich dann nicht noch besser und erfolgreicher sein in etwas, das mich zutiefst erfüllt?

Meine jetzige Tätigkeit als Coach beinhaltet eine etwas andere Form der Zusammenarbeit mit Menschen, ist aber die folgerichtige, konsequente Weiterentwicklung dessen, was in den vielen Jahren als Strafverteidiger „täglich Brot“ für mich war.

Dabei ist die Kernkompetenz eines guten Strafverteidigers genau die gleiche wie die eines guten Coaches: gute Fragen zu stellen und Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. 

So wie ich als Strafverteidiger die Regeln der Strafprozessordnung beherrschen musste, so wie ein guter Handwerker gutes Werkzeug braucht, muss aber auch ein Coach entsprechende spezifische Techniken beherrschen.

Während ich als Strafverteidiger meinen Mandanten gewissermaßen „die Richtung“ vorgegeben habe geht es im Coaching jedoch darum, dass Sie Ihren eigenen Weg finden.